Sonntag, 28. Mai 2017

Lesung: Benedict Wells - Vom Ende der Einsamkeit




Dieses Wochenende findet das Tübinger Bücherfest statt.
Gestern war Benedict Wells dort zu einer Lesung zu seinem Buch
"Vom Ende der Einsamkeit".

Hier einige Eindrücke & Impressionen..







Fast 30°C, ein wunderschöner Tag in Tübingen, pralle Sonne im Innenhof des Wilhelmsstift.
Die Menschen, die schon circa 45 Minuten vor Beginn der Lesung da sind, ergattern gerade noch so einen Platz im Schatten. Es ist der erste richtig heiße Tag im Jahr.

Bis 15 Uhr, Beginn der Lesung, füllt sich der Hof bis auf den letzten Platz. Es sind wahnsinnig viele Menschen da, jung und alt.

Als Benedict Wells kommt, gibt es erstmal einen kleinen Applaus.
Ich habe das Gefühl, auch er ist überwältigt von der Menschenmasse, denn er macht erstmal ein Foto mit seinem Smartphone vom Publikum.

Er setzt sich in den Pavillon, begrüßt uns, teilt seine Freude auf eine sehr sympathische Art mit uns.
Dann erklärt er, wie die Lesung ablaufen wird.

Er liest insgesamt 3 Abschnitte, zwischen jedem Abschnitt kann das Publikum fragen stellen, "um es ein wenig aufzulockern".

Nun, er will beginnen, merkt aber dann: Oh nein, Buch vergessen.
Er fragt vorsichtig, ob jemand in den ersten Reihen ihm ein Buch leihen kann.
Das passiert den Besten :-D

Dann beginnt er mit der Lesung. Zum Inhalt möchte ich gar nicht allzu viel sagen, weder zum Buch noch zu seinen Ausschmückungen. Ich hoffe nämlich für jeden von euch, dass ihr eine seiner Lesungen besuchen könnt!
Was ich sagen möchte:
Benedict Wells ist ein wahnsinnig authentischer junger Mann. Er bringt seine Leidenschaft zum Schreiben und zu seinen "Buchkindern", wie er seine Werke nannte, absolut rüber. Er regt zum Nachdenken an.
Aber das ganze bringt er auf eine total erfrischende Art an den Zuhörer. Zwischendurch macht er Witze. Er geht auf das Publikum ein. Es ist nicht nur stures "Ich lese halt mal ein paar Sachen vor", sondern es geschieht eine richtige, eine echte Interaktion mit seinen Zuhörern.







Am Ende der Lesung hat er dann noch Bücher signiert.
Die Schlange war lang, ich stand Gott sei Dank ziemlich weit vorne, aber es hat trotzdem seine Zeit gedauert.
Denn Benedict Wells hat sich für jeden seiner Leser Zeit genommen, hat nochmal Fragen beantwortet und er hat in jedes Buch eine lange Widmung hineingeschrieben.
Das hat ihn für mich zu einem sehr sympathischen Menschen gemacht. Er wirkt so "normal". NIcht abgehoben, trotz Erfolg. Völlig auf dem Boden geblieben.

 HAPPY ME ♥



Natürlich habe ich das Buch gestern gleich angefangen. Habt ihr Interesse an einer Rezension, wenn ich fertig bin?



Kommentare:

  1. Ja bitte :) ich selbst habe das Buch schon gelesen und war am 26.05. auf seiner Lesung in Blieskastel. Würde gerne deine Meinung zum Buch gefahren und darüber diskutieren.

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  2. Lust auf ein Gewinnspiel?

    Schau doch mal bei mir vorbei, ich habe da was tolles für dich vorbereitet.!

    Liebe Grüße
    Captain Books

    https://captainbooksweb.wordpress.com/2017/06/04/gewinnspiel-captain-books/

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