Sonntag, 22. Januar 2017

Rezension: Wie die Luft zum atmen - Brittainy C. Cherry






Eckdaten:

Titel: Wie die Luft zum Atmen
Autorin: Brittainy C. Cherry
Seitenzahl: 368 Seiten
Format: Broschiert
Verlag: LYX-Verlag

Inhalt/Klappentext:

Er küsste mich, als würde er ertrinken. Er küsste mich, als wäre ich für ihn, wie die Luft zum Atmen

Alle hatten mich vor Tristan Cole gewarnt, mich angefleht, ihm aus dem Weg zu gehen. »Er ist ein Monster, er ist verrückt, und er ist tief verletzt, Liz«, hatten sie gesagt. »Er ist nichts als die hässlichen Narben seiner Vergangenheit.« Doch was sie alle ignorierten, war die Tatsache, dass auch ich ein bisschen verrückt und tief verletzt war, dass auch ich Narben hatte. Und keiner von ihnen bemerkte, dass ich an Tristans Seite endlich wieder atmen konnte. Denn nicht zu vergessen, wie man atmete, das war das Schwierigste, wenn man ohne die Menschen leben musste, die man von ganzem Herzen liebte.

Meine Meinung: 

 Auf dieses Buch wurde ich durch die Zeilenspringer-Gruppe auf Facebook aufmerksam. Es war dort in aller Munde und so habe ich mich anstecken lassen. Der Klappentext hörte sich ganz gut an, also gab ich dem ganzen eine Chance.

Das Cover ist nicht so ganz mein Fall. Ich mag es nicht, wenn man zu viel "echter Mensch" auf Covern sieht, aber das ist mein persönlicher Geschmack. Insgesamt passt es schon zum Buch, es wirkt ein bisschen düster und geheimnisvoll.

Der Schreibstil hingegen war absolut mein Fall! Das Buch hat sich so leicht und schnell gelesen, die Seiten flogen nur an mir vorbei. Ein echter Pageturner.


Die Charaktere habe mir ganz gut gefallen. Elizabeth/Liz  hat viel durchgemacht, ich kann sie absolut verstehen, wenn sie ab und zu zusammenbricht aber sie ist dennoch wahnsinnig stark, nicht zuletzt durch ihre Tochter Emma.
Emma fand ich zuckersüß. Die Kleine ist intelligent, witzig und absolut liebenswert.


Tristan, der männliche Protagonist hat  ebenfalls eine schwere Vergangenheit. Diese lernt man als Leser nach und nach durch Rückblicke aus seiner Sicht kennen. Insgesamt fand ich Tristans Charakter ganz.... nett. Aber so wirklich warm wurde ich nicht mit ihm. Er war mir viel zu blass dargestellt.

Faye ist die beste Freundin  von Liz und diese Frau ist der Hammer! Ich musste in jedem Dialog, an dem sie beteiligt ist, einfach lachen. Sie ist humorvoll und spricht, wie ihr der Mund gewachsen ist, kann aber auch ernst sein. So eine beste Freundin wünsche ich jedem!

Die Liebesgeschichte zwischen Tristan und Liz fand ich irgendwie zu schnell. Ich konnte da gar nichts nachfühlen, es gab kein Bauchkribbelgefühl und DAS brauche ich bei so einem Buch.  Ich will mich Stück für Stück auch in den männlichen Protagonisten verlieben, aber da war gar nichts. Kein Bauchkribbelgefühl.
Außerdem habe ich insgesamt nicht wirklich mitgefühlt. Klar, was passiert ist tragisch, und normalerweise weine ich sehr schnell bei Büchern. Aber hier? Keine Träne.

Dennoch. Das Buch hat mich gefesselt und ich musste wissen, wie es weitergeht und wie es zu Ende geht. Auch wenn es mich emotional nicht ganz so berührt hat, wie es vielleicht sollte, waren es wirklich schöne Lesestunden mit einem fesselnden Roman.


Mein Fazit:

4 von 5 Sterne

 

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