Sonntag, 18. Dezember 2016

Rezension: Dein Leuchten - Jay Asher





Eckdaten:

Titel: Dein Leuchten
Autor: Jay Asher
Seitenzahl: 320 Seiten
Verlag: cbt-Verlag

Inhalt:

Jedes Jahr zu Weihnachten reist Sierra mit ihren Eltern nach Kalifornien, um dort auf der Familienplantage Weihnachtsbäume zu verkaufen. Doch diesmal wird Sierras Welt auf den Kopf gestellt. Sierra verliebt sich – das erste Mal, unsterblich und mit aller Macht. In Caleb, den Jungen mit den Grübchen, der Weihnachtsbäume verschenkt und eine dunkle Vergangenheit verbirgt, denn Caleb soll seine Schwester angegriffen haben. In seiner Heimatstadt ist er deshalb ein Außenseiter. Sierras Eltern, ihre Freunde, alle warnen sie davor, sich auf ihn einzulassen. Doch Sierra kann nicht glauben, dass Caleb gefährlich ist, und riskiert alles, um ihre große Liebe zu gewinnen …

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich mir zunächst aufgrund des wunderschönen Covers gekauft. Ich liebe den Buchrücken und die Lichteffekte auf dem Cover.

Die Vorfreude auf die Geschichte machte mir außerdem der Klappentext - ich wollte es noch unbedingt vor Weihnachten lesen und habe somit kurzerhand gestern damit angefangen. Die Geschichte klang schon so weihnachtlich und romantisch.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es sehr einfach zu lesen und dadurch habe ich dieses Buch in einigen Stunden durchgelesen.

Anfangs lernt man Sierra, die Protagonistin kennen. Sie ist ein völlig gewöhnliches Mädchen, dessen Familie eine Weihnachtsbaumplantage führt. Jedes Jahr  fährt sie mit ihrer Familie von Oregon nach Kalifornien, um dort Weihnachtsbäume zu verkaufen.
Einen Monat lang - von Thanksgiving bis Weihnachten - leben sie dort in einem Wohnwagen. In Kalifornien liebt Sierras beste Freundin Heather. Heather war mir sehr sympathisch - im Gegesatz zu Sierras besten Freundinnen Rachel und Elizabeth in Oregon. Die beiden konnte ich oftmals nicht verstehen in ihren Handlungen und Taten gegenüber Sierra. Doch dies gehört eher zur
Nebenhandlung.

Viel wichtiger für die Geschichte ist natürlich die Liebesgeschichte zwischen Sierra und Caleb. Caleb wirkt zunächst wie ein absolut liebenswerter Kerl, doch er hat ein Geheimnis, das man als Leser unbedingt gelüftet haben möchte. Was ist dran, an den Gerüchten, die man sich erzählt?

Sierras Eltern kamen mir vor, wie "Bilderbucheltern" - sehr überbehütend. Einiges fand ich dabei eher unglaubwürdig und das ständige Wiederholen des Satzes "Ich vertraue dir" fand ich gegen Ende einfach nur noch nervig, denn im Endeffekt habe ich es nicht mehr geglaubt.

Dennoch sind allesam nette Charaktere, von denen man jedoch nicht wirklich etwas tiefgründiges erfährt. Sie sind eher oberflächlich gehalten.

Insgesamt fand ich das Buch dennoch gut! Für mich war das eine perfekte Story für einen vorweihnachtlichen Leseabend.

Fazit:

4 von 5 Sterne

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