Mittwoch, 16. November 2016

Rezension: Plötzlich Banshee - Nina Mackay









Eckdaten:

Titel: Plötzlich Banshee
Autorin: Nina Mackay
Seitenzahl: 400 Seiten
Verlag: ivi

Inhalt:

Alana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Da Banshees in dem Ruf stehen, Unglück zu bringen, bleibt sie lieber für sich. Allerdings gestaltet sich das gar nicht so einfach, denn Alana kreischt automatisch in bester Banshee-Manier wie eine Sirene los, wenn ihr ein Mensch begegnet, der in den nächsten Tagen sterben wird. Doch dann tauchen in Santa Fe mehrere Leichen auf, die Alana ins Visier des attraktiven Detectives Dylan Shane geraten lassen. Kann sie das Geheimnis der dunklen Sekte lüften, die scheinbar magische Wesen sammelt? Und werden sowohl Detective Shane als auch ihr bester Freund Clay den Kontakt mit Alana überleben?

Cover und Schreibstil:

Ich liebe das Cover. Das Cover war definitiv ein Grund, dieses Buch zu kaufen.  Ich liebe das Geheimnisvolle und gleichzeitig Verspielte. Der schwarze Hintergrund mit den lieblichen Farben harmonieren perfekt.
Den Schreibstil fand ich sehr gut. Für mich war es das erste Buch von Nina Mackay und meiner Meinung nach hat sie einen echt flüssigen, angenehmen Schreibstil mit einer guten Prise Humor.

Meine Meinung zum Buch:

 Das Thema "Banshees" war mir bis zu diesem Buch gar nicht bekannt.  Für mich war es sehr interessant, ein neues "Wesen" in der Fantasywelt kennenzulernen, jedoch glaube ich, das Potential dieser Figur wurde nicht ganz ausgeschöpft. Man hätte sehr viel mehr auf dieses Wesen eingehen können.
Nun, die Charaktere selbst: Protagonistin Alana, die Banshee, ist die Tollpatschigkeit in Person. Sie arbeitet als Privatdetektivin, was sie im Endeffekt mit "Detective Sockenschuss" alias Dylan Shane zur Zusammenarbeit bringt. Leider war die Privatdetektiv-Sache für mich ein wenig unrealistisch und wurde mir ein bisschen zu wenig beschrieben.
Allgemein fand ich Alanas Tollpatschigkeit hier und da ein wenig übertrieben und meinen Humor hat die Autorin damit auch nicht immer getroffen.

Die "Romanze" zwischen den beiden war für mich eher nebensächlich und unwichtig.  Viel wichtiger war die Freundschaft zwischen ihr und ihrem besten Freund Clay. Diese hat die Geschichte am Ende erst spannend gemacht.

Trotz einiger Schwächen hat mich das Buch sehr gut unterhalten und mitgerissen, denn allein die Idee des Buches hat mich zum Weiterlesen gebracht. Ich wollte wirklich wissen, wie das Buch ausgeht und wie der Kriminalfall gelöst wird.  Zur Lösung solcher Fälle macht man sich ja immer schon vorher Gedanken und ich bin ehrlich - ich hab mir viel (!) schlimmeres ausgemalt!
Ich meine ja, es war schon dramatisch am Schluss, aber im Gegensatz zu dem, was ich mir ausgemalt habe... Naja, ich möchte nicht spoilern.


Fazit:

3,5  von 5 Sterne

Kommentare:

  1. Hey :)

    Bin gearde zum ersten Mal auf deinem Blog gelandet und bin gleich als Leserin da geblieben! Dein Blog und deine Rezensionen sind echt toll ♥
    Von dem Buch hört man leider nicht so viel Positives. Ich hab das Buch nicht gelesen und bin zurzeit auch ehrlich am überlegen, ob ich es icht dabei belasse.

    Liebe Grüße,
    Myri

    http://myri-liest.blogspot.de/

    AntwortenLöschen
  2. Huhu,

    ich habe das Buch auch bereits gelesen und mich konnte es anscheinend mehr überzeugen als dich. Ich mochte Alanas Tollpatschigkeit sehr gerne, stimme dir aber zu, dass man soetwas entweder mag oder nicht.
    Ich bin übrigens dank der Zeilenspringer Aktion auf deinen Blog gestoßen und folge dir gleich mal.
    Würde mich sehr freuen, wenn du auch bei mir vorbeischauen würdest.
    http://hoernchensbuechernest.blogspot.de/

    Liebe Grüße
    Sandra

    AntwortenLöschen