Dienstag, 5. Juli 2016

Rezension: Sternenhimmeltage - Trish Doller






Eckdaten:
Titel: Sternenhimmeltage
Autorin: Trish Doller
Seitenzahl: 352 Seiten
Verlag: Carlsen

Inhalt:
Zwölf Jahre zieht Callie schon mit ihrer Mutter von Ort zu Ort, als eine Polizeikontrolle alles verändert. Plötzlich steht die 17-Jährige in einem Hafenstädtchen in Florida, vor einem Mann, an den sie sich kaum erinnert: ihr Vater Greg. Denn Callies Mutter hat sie als Kind entführt... Obwohl Greg und seine Familie sie herzlich aufnehmen, fällt Callie das neue „alte“ Leben nicht leicht. Zum Glück gibt es Alex, den jungen Schwammtaucher, in dessen Nähe sie sich auf Anhieb wohlfühlt. Doch kann – und will – Callie wirklich bleiben?

Meine Meinung:

Das Cover finde ich sehr schön. Jedoch hätte ich bei diesem Bild eine ganz andere Geschichte assoziiert. Dennoch gefällt es mir sehr gut.

Der Schreibstil von Trish Doller ist flüssig und lässt sich sehr leicht lesen. Ich habe das Buch an nur einem Abend durchgelesen.

Das Buch ist aus der Ich-Persepektive der Hauptperson Callie geschrieben. Man lernt Callie sehr schnell kennen und ich mochte sie sehr. Sie ist eine sehr verletzliche Person, die aber sehr stark mit ihrem Schicksal umgeht. Die neue Lebenssituation ist für Callie sehr ungewohnt und sie ist sehr oft hin- und hergerissen zwischen den beiden Elternteilen.
Ihr Vater Greg und seine Familie hat mir sehr gut gefallen. Greg würde alles für seine Tochter tun und versucht, ihr ein gutes Leben zu bieten. Ich finde, er ist ein toller Vater, genau wie Callies Großmutter Georgia. Sie ist einfach herzerwärmend.
Callies Mutter finde ich sehr gut beschrieben. Gerade ihre Krankheit ist ein sehr sensibles Thema und man merkt beim Lesen, dass es wirklich eine schlimme Sache ist. Nicht nur einmal wollte ich sie einfach nur schütteln und anschreien. 
Die Liebesgeschichte zwischen Alex und Callie war eher eine Nebenhandlung. Mir ging dieser Handlungszweig ein wenig zu schnell, die Entwicklung der Beziehung der beiden war echt rasant und ich hatte ab und zu das Gefühl, ich habe ein Kapitel verpasst. Dennoch fand ich die beiden zusammen wirklich süß.

Das Ende, und das ist mein persönlicher Geschmack, hätte noch ein bisschen glücklicher ausgehen können. Für mich war das nur so ein "halbes Happy End" und ich liebe Happy-Ends :D.

Insgesamt ist "Sternenhimmeltage" eine super Sommerlektüre, die aber auch von wirklicher Tiefe zeugt. 

Mein Fazit:

4 von 5 Sterne

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