Freitag, 10. Juni 2016

Rezension: Infernale - Sophie Jordan




Eckdaten:

Titel: Infernale
Autorin: Sophie Jordan
Seitenzahl: 384 Seiten
Verlag: Loewe-Verlag

Inhalt:

"Von klein auf hörte ich Wörter wie begabt. Überdurchschnittlich. Begnadet. Ich hatte all diese Wünsche, wollte etwas werden. Jemand. Niemand sagte: Das geht nicht. Niemand sagte: Mörderin." Als Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre heile Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung scheitert, ihre Freunde fürchten sich vor ihr und ihre Eltern meiden sie. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll, einen Menschen zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie das werden, für das alle Welt sie hält und vor dem sie sich am meisten fürchtet – eine Mörderin? Sophie Jordan spinnt aus der Frage, wie stark Gene unseren freien Willen beeinflussen, eine actionreiche Jugendbuch-Reihe über den Versuch, sich seiner Vorherbestimmung zu entziehen. (Quelle: Amazon)

Cover:

Das Cover hat mich von Anfang an angesprochen. Es ist schlicht, genau wie der Titel, aber das macht das Buch interessant. Das Tattoo auf dem Hals des Mädchens sticht ins Auge und hat, wie man im Laufe des Buches herausfindet, eine Bedeutung.

Schreibstil:

Sophie Jordan schreibt sehr angenehm, flüssig und man kann der Geschichte sehr gut folgen.

Meine Meinung:

Infernale ist ein absolut gelungener Auftakt der neuen Reihe.  Sophie Jordan hat hier eine Geschichte geschaffen, die zum Nachdenken anregt. Wird es uns in der Zukunft vielleicht auch so gehen? Dieses Buch ist keine typische Dystopie, da der größte Teil des Lebens auf der heutigen Realität basiert.

Die Charaktere hat die Autorin meiner Meinung nach sehr gut dargestellt und ausgearbeitet.
Davina Hamilton, von allen Davy genannt, ist mir von Anfang an ans Herz gewachsen. Sie hat so ein großes Herz, ich konnte ihre Gefühle und Gedanken absolut nachvollziehen.  Davy hat selbst Vorurteile, aber im Laufe der Geschichte merkt sie, dass es Ausnahmen gibt. Dass nicht alle mit dem HTS-Gen gleich sind. Und das will sie zeigen - SIE ist keine Mörderin. Sie ist immernoch dieselbe Davy wie vorher.
Auch Sean hat eine tolle Persönlichkeit. Ich freue mich, in den nächsten Teilen vielleicht noch mehr über ihn zu erfahren, da ich mir hier und da ein wenig mehr über ihn gewünscht hätte.
Davys Familie und Freunde haben mich nicht nur einmal total aufgeregt und ich wollte das Buch in die Ecke werfen. Wieso verhalten sie sich so? Wieso wenden sie sich von Davy so dermaßen ab?
Dies hat gezeigt, welchen Einfluss dieses HTS-Gen auf die Menschen hat. Sie sehen nicht mehr den Menschen selbst, sondern glauben alles, was die "Regierung" ihnen erzählt und sie sehen nur das, was die Masse sieht. Irgendwie ein erschreckendes Szenario.

Insgesamt ein wirklich tolles, packendes Buch. Die Idee der Geschichte ist (für mich) mal etwas absolut Neues und es ist absolut lesenswert.

Fazit:

5 von 5 Sternen.



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