Montag, 25. April 2016

Rezension: All die schönen Dinge - Ruth Olshan






Eckdaten:

Titel: All die schönen Dinge
Autor: Ruth Olshan
Seitenzahl: 288 Seiten
Verlag: Oetinger

Inhalt:
Tammie ist 16 Jahre alt und hat ein Aneurysma, welches jeder Zeit in ihrem Gehirn explodieren könnte. Dies erklärt ihr ungewöhnliches Hobby: Sprüche sammeln. Genauer gesagt Grabsprüche. Schließlich möchte sie ja einen besonderen SPruch auf ihrem Grabstein stehen haben. Als Tammie eines Tages Fynn mit seinen Hund Okay auf dem Friedhof kennenlernt, ändert sich ihre Sicht auf das Leben langsam.

Schreibstil:

Ruth Olshans Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. An einigen Stellen fand ich den Schreibstil sehr neutral gehalten und ich hätte mir mehr Emotionen gewünscht.

Meine Meinung:

Ich habe eine Weile gebraucht, um das Buch durchzulesen. Ich bin zwar eher ein langsamer Leser, aber wenn ich so lange brauche, dann "kämpfe" ich mich da doch etwas durch.
Die beiden Protagonisten Tammie und Fynn waren etwas oberflächlich beschrieben, und ich fand die Entwicklung ihrer Beziehung so rasend schnell. Manchmal musste ich zurückblättern, um mich zu vergewissern, dass ich kein Kapitel übersprungen habe. Plötzlich waren die beiden zusammen und ich hatte das Gefühl, einen wichtigen Zwischenschritt verpasst zu haben. Die Details, die einer Geschichte Tiefe geben haben mir teilweise sehr gefehlt.

Insgesamt fand ich die Idee der Geschichte wirklich gut, aber das gewisse Etwas hat mit sowohl im Schreibstil, als auch im Handlungsverlauf gefehlt.

Fazit:
3 von 5 Sternen

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